Teufelsmauer Blankenburg

Details

Teufelsmauer Titel

 

Hamburger Wappen bei Timmenrode

 

 

Die Teufelsmauer besteht aus Sandstein und entstand vor ca. 85 Mill. Jahren als Ablagerung in den Meeren der Oberkreide. Sie zieht sich vom östlichen Ortsrand der Stadt Blankenburg (Harz) über den Blankenburger Ortsteil Timmenrode bis hin nach Weddersleben-Neinstedt und hat eine seltene Flora und Fauna.

 
1852 wurde die Landschaft unter Schutz gestellt und somit ein weiterer Abbau von Sandstein verboten. 1935 wurde die Teufelsmauer durch eine Verordnung des Regierungspräsidenten in Magdeburg als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
 
Der im Jahre 1853 geschaffene Weg auf dem Kamm der Teufelsmauer bietet herrliche Blicke in alle Richtungen, auf den Harzrand und auch über dessen nördliches Vorland. Dazwischen liegen zahlreiche weitere markante Klippen wie Turner- und Fahnenfelsen, Hohe Sonne, Schweinekopf, Teufelskessel, Zwergenhöhle oder Ludwigsfelsen, der in seinem Profil an Ludwig XIII. erinnert.
 
In der Mitte der Teufelsmauer befindet sich der sogenannte Sautrog. Hier führen alte Wege entlang, die im Mittelalter von einer Felswarte aus kontrolliert wurden. In der Nähe befinden sich die Gewittergrotte und der Fuchsbau, ein künstlicher begehbarer Felskeller. Das östliche Ende der Blankenburger Teufelsmauer wird durch eine kleine mittelalterliche Wehranlage, den Kucksberg, beherrscht.

Da der Wanderweg sehr uneben und nicht barrierefrei ist, kann er nur von Behinderten mit Begleitung genutzt werden.

 

 

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